Über proWAL e.V.

Unser Team

Edda Niedermeier
Edda Niedermeier

Vorstand Genossenschaft

Eckdaten:

  • geb. 1959
  • Studium Sozialarbeit
  • 10jährige Tätigkeit in der biologisch-dynamischen
  • Landwirtschaft
  • Mutter von 5 Kindern
  • Seit 2004 Französischlehrerin an der Freien Waldorfschule Saar-Hunsrück
  • Seit 2009 Vorstandsarbeit und Schulführungsaufgaben

Motivation:

“Ich möchte eine Wohn-, Arbeits- und Lebensgemeinschaft gründen und damit ein Zeichen setzen, dass es möglich ist, gemeinsam in Frieden zu leben, ohne die Erde, die Pflanzen, die Tiere und andere Menschen auszunutzen.”

Achim Klemm
Achim Klemm

Vorstand Genossenschaft

Eckdaten:

  • geb. 1968
  • verheiratet, Vater von 2 Kindern
  • Diplom-Bauingenieur
  • Ingenieurvermessung
  • Architekt
  • Musiker

Motivation:

“Für mich sind die Ziele von proWAL eine ernsthafte Option, entsprechende Lebensqualität für die Zukunft im ländlichen Raum zu ermöglichen.”

Gisela Demuth

Vorstand Verein

Eckdaten:

  • geb. 1950
  • verheiratet, Mutter erwachsener Zwillinge
  • Zahnärztin im Ruhestand
  • Waldorfschule Walhausen mitgegründet
  • vielfältige ehrenamtliche Tätigkeiten

Motivation:

“Ich lebe gerne auf dem Land, habe Freude an gemeinsamer Arbeit und möchte neue Wege gehen.”

Xenia Tsiroglou

Vorstand Verein

Eckdaten:

  • geb. 1962
  • Mutter von 2 Kindern, die die Waldorfschule in Walhausen besuchen

Motivation:

“Ein soziales Miteinander leben, sich gegenseitig unterstützen, in Freiheit füreinander da sein und die gegenseitigen Vorteile innerhalb einer Gemeinschaft erfahren.”


Geschichte

Entstehung der Idee

Vor 25 Jahren wurde von den Waldorfkindergärten Birkenfeld und St.Wendel der Keim gelegt, eine Waldorfschule mit integrierter Lebensgemeinschaft und Therapeutikum zu gründen.
1997 wurden die ersten Kinder eingeschult und in den folgenden Jahren ein besonderes Konzept mit Schwerpunkt Landwirtschaft,
praxisbezogenen Berufspraktika und handwerklichen Epochen entwickelt.
Im Herbst 2013 wurde dann der Impuls der angegliederten Lebensgemeinschaft wieder aufgegriffen.

Gründung des Vereins

Im Jahr 2015 gründeten wir den Verein proWAL, um die Idee einer nachhaltigen Wohn- Arbeits- und Lebensgemeinschaft ins Leben zu rufen. Das Herzstück bildet das Mehrgenerationenwohnen, um das herum eine Infrastruktur aus Handwerk, Landwirtschaft, Gesundheitszentrum, Dienstleistungen und Kulturangeboten aufgebaut wird.
2016 wurde aus diesem Grund ein Dorfentwicklungskonzept für Walhausen erstellt, in dem unser Projekt eingebettet ist.

Genossenschaft proWAL

Im Juni 2018 gründeten wir dann die Siedlungsgenossenschaft proWAL.
2020 wurde diese in die proWAL Walhausen eG.
umbenannt. Um Mitglied zu werden, muss ein Pflichtanteil von 1000 € erworben werden, bei späterer Wohnabsicht mindestens 20 Anteile. Für den Bezug einer Wohnung wird monatlich ein Nutzungsentgeld gezahlt.
Es besteht auch die Möglichkeit die Genossenschaft als förderndes Mitglied mit einem oder mehreren Anteilen finanziell zu unterstützen.


Standort und Lageplan

Die zur Bebauung vorgesehenen Flächen befinden sich in der Gemarkung Walhausen, Flur Nr. 6, Parz.-Nr.: 53/6, 56, 57, 58, 59, 60, 62, 63.
Dies entspricht der Grünlandfläche zwischen der landwirtschaftlichen Nutzfläche des Schulbauernhofes der Waldorfschule und der „Obereckstraße“.

Die Zufahrt erfolgt über die Gemeindestraße „Zur Langendellwies“ und grenzt südlich an die Talaue des Elsenbaches an.
Die Gesamtfläche beträgt 2,8 ha. Die bebaubare Fläche davon 1,0 ha, die landwirtschaftliche Nutzfläche der Schule und die ökologischen Ausgleichsflächen zusammen 1,8 ha.


Struktur und Organisation

Rechtsform

Als Rechtsform wurde die Genossenschaft gewählt.
Um Genossenschaftsmitglied zu werden, muss mindestens ein Anteil von 1000 Euro erworben werden, bei späterer Wohnabsicht wenigstens 20 Anteile.
Für die Wohnungen fallen zusätzlich, je nach Größe, Nutzungsgebühren an.
Jedes Mitglied hat eine Stimme, unabhängig von der Höhe der Kapitalbeteiligung, damit der demokratische Grundsatz erhalten bleibt.
Zusätzlicher Vorteil der Genossenschaft ist außerdem, die Flexibilität des Ein- oder Austritts der Mitglieder, da dies ohne notarielle Mitwirkung möglich ist. Ebenso ist diese Rechtsform die Insolvenzsicherste, da der unabhängige Genossenschaftsverband eine regelmäßige Prüfung vollzieht.
Auch aus steuerrechtlicher Sicht ist die Genossenschaft attraktiv, da sie berechtigt ist, den aus dem Geschäft erzielten Gewinn nachträglich wieder an die Mitglieder zurückzuzahlen.
Der eingetragene Verein proWAL bleibt bestehen und dient der Gemeinnützigkeit.
Als Förderer der Vision von proWAL, wird der Verein Bildungs-, Seminar-, und Öffentlichkeitsarbeit leisten.

Arbeitskreise

Bereits vor der Gründung der Genossenschaft wurden Arbeitskreise gebildet aus 1-2 Hauptverantwortlichen und weiteren Unterstützern.
So können Entscheidungen schneller und fundierter getroffen und Fortschritte besser erzielt werden.
Durch einen regelmäßigen Austausch der Arbeitskreise untereinander wird sichergestellt, dass die Hauptverantwortlichen im Sinne von
proWAL handeln.

Für die folgenden Bereiche wurde jeweils ein Arbeitskreis gebildet:
Finanzen, Bauen, Öffentlichkeitsarbeit, Konzeptarbeit und für die Gruppenprozesse.

Der Finanzkreis ist für die Finanzierung des Projektes zuständig, unter anderem für die Beantragung von Fördermitteln und Darlehen.
Der Baukreis arbeitet eng mit den Architekten zusammen und entwickelt z.B. Ideen für die Energie-, Heiz-, und Stromversorgung. Beide Arbeitskreise haben insbesondere in der Anfangsphase einen hohen Stellenwert.
Der Kreis Konzeptarbeit ist zuständig für die detailliertere Ausarbeitung der Konzepte für die verschiedenen Geschäftsfelder.
Die aktive Gestaltung der Gruppenprozesse ist unerlässlich, damit eine harmonische und konstruktive Grundstimmung geschaffen und erhalten wird.
Dazu werden regelmäßige Workshops mit unterschiedlichen Dozenten durchgeführt.
Der Öffentlichkeitsarbeitskreis pflegt die Homepage, ist verantwortlich für die Erstellung von zielgerichteter Werbung, organisiert Informationsveranstaltungen und wirbt um Mitglieder.
Durch diese Struktur können Prozesse schneller entwickelt werden. Der regelmäßige Austausch der Arbeitskreise untereinander stellt sicher, dass alle Entscheidungen zusammenlaufen und sich gegenseitig befruchten.
Über diese Beschlüsse und Arbeitsergebnisse wird dann im Plenum beraten und gemeinsam eine abschließende Entscheidung getroffen.

Ehrenamtliche Arbeit

Basis der Aktivitäten der Genossenschaft ist die ehrenamtliche Arbeit, zu der sich jedes Mitglied verpflichtet. Darunter fällt nicht nur das Engagement in den Arbeitskreisen, sondern auch je nach Interesse das Vorantreiben entsprechender
Geschäftsfelder.

Arbeitsplätze

Je nach Bedarf werden dann nach und nach in den unterschiedlichen Bereichen Teilzeitkräfte eingestellt. Die Rekrutierung wird – wo möglich aus dem Kreise der Mitglieder erfolgen.
Langfristiges Ziel ist, dass einige Mitglieder ihren Lebensunterhalt bei proWAL verdienen können.
Sobald die Geschäftsfelder angelaufen sind, wird die Belegschaft nach Bedarf ausgebaut.

Denkbar ist auf lange Sicht die Besetzung folgender Posten:
• Servicekräfte für Café / Dorfladen / Empfang
• Dienstleister für Senioren
• Therapeuten
• Seminarleiter
• Gartenbau- oder Landwirtschaftsmeister
• Schreinermeister
• Handwerker
• Hausmeister … u.v.m.

So werden ca 30 Arbeitsplätze entstehen