Struktur

Struktur und Organisation

Rechtsform

Als Rechtsform wurde die Genossenschaft gewählt.
Um Genossenschaftsmitglied zu werden, muss mindestens ein Anteil von 1000 Euro erworben werden, bei späterer Wohnabsicht wenigstens 10 Anteile.
Für die Wohnungen fallen zusätzlich, je nach Größe, Nutzungsgebühren an.
Jedes Mitglied hat eine Stimme, unabhängig von der Höhe der Kapitalbeteiligung, damit der demokratische Grundsatz erhalten bleibt.
Zusätzlicher Vorteil der Genossenschaft ist außerdem, die Flexibilität des Ein- oder Austritts der Mitglieder, da dies ohne notarielle Mitwirkung möglich ist. Ebenso ist diese Rechtsform die Insolvenzsicherste, da der unabhängige Genossenschaftsverband eine regelmäßige Prüfung vollzieht.
Auch aus steuerrechtlicher Sicht ist die Genossenschaft attraktiv, da sie berechtigt ist, den aus dem Geschäft erzielten Gewinn nachträglich wieder an die Mitglieder zurückzuzahlen.
Der eingetragene Verein proWAL bleibt bestehen und dient der Gemeinnützigkeit.
Als Förderer der Vision von proWAL, wird der Verein Bildungs-, Seminar-, und Öffentlichkeitsarbeit leisten.

Arbeitskreise

Bereits vor der Gründung der Genossenschaft wurden Arbeitskreise gebildet aus 1-2 Hauptverantwortlichen und weiteren Unterstützern.
So können Entscheidungen schneller und fundierter getroffen und Fortschritte besser erzielt werden.
Durch einen regelmäßigen Austausch der Arbeitskreise untereinander wird sichergestellt, dass die Hauptverantwortlichen im Sinne von
proWAL handeln.

Für die folgenden Bereiche wurde jeweils ein Arbeitskreis gebildet:
Finanzen, Bauen, Öffentlichkeitsarbeit, Konzeptarbeit und für die Gruppenprozesse.

Der Finanzkreis ist für die Finanzierung des Projektes zuständig, unter anderem für die Beantragung von Fördermitteln und Darlehen.
Der Baukreis arbeitet eng mit den Architekten zusammen und entwickelt z.B. Ideen für die Energie-, Heiz-, und Stromversorgung. Beide Arbeitskreise haben insbesondere in der Anfangsphase einen hohen Stellenwert.
Der Kreis Konzeptarbeit ist zuständig für die detailliertere Ausarbeitung der Konzepte für die verschiedenen Geschäftsfelder.
Die aktive Gestaltung der Gruppenprozesse ist unerlässlich, damit eine harmonische und konstruktive Grundstimmung geschaffen und erhalten wird.
Dazu werden regelmäßige Workshops mit unterschiedlichen Dozenten durchgeführt.
Der Öffentlichkeitsarbeitskreis pflegt die Homepage, ist verantwortlich für die Erstellung von zielgerichteter Werbung, organisiert Informationsveranstaltungen und wirbt um Mitglieder.
Durch diese Struktur können Prozesse schneller entwickelt werden. Der regelmäßige Austausch der Arbeitskreise untereinander stellt sicher, dass alle Entscheidungen zusammenlaufen und sich gegenseitig befruchten.
Über diese Beschlüsse und Arbeitsergebnisse wird dann im Plenum beraten und gemeinsam eine abschließende Entscheidung getroffen.

Ehrenamtliche Arbeit

Basis der Aktivitäten der Genossenschaft ist die ehrenamtliche Arbeit, zu der sich jedes Mitglied verpflichtet. Darunter fällt nicht nur das Engagement in den Arbeitskreisen, sondern auch je nach Interesse das Vorantreiben entsprechender
Geschäftsfelder.

Arbeitsplätze

Je nach Bedarf werden dann nach und nach in den unterschiedlichen Bereichen Teilzeitkräfte eingestellt. Die Rekrutierung wird – wo möglich aus dem Kreise der Mitglieder erfolgen.
Langfristiges Ziel ist, dass einige Mitglieder ihren Lebensunterhalt bei proWAL verdienen können.
Sobald die Geschäftsfelder angelaufen sind, wird die Belegschaft nach Bedarf ausgebaut.

Denkbar ist auf lange Sicht die Besetzung folgender Posten:
• Servicekräfte für Café / Dorfladen / Empfang
• Dienstleister für Senioren
• Therapeuten
• Seminarleiter
• Gartenbau- oder Landwirtschaftsmeister
• Schreinermeister
• Handwerker
• Hausmeister … u.v.m.

So werden ca 30 Arbeitsplätze entstehen

Entwurf, Haus der Begegnung